Segeln mit der 9b

Am Sonntag, den 13. 9. trafen wir uns um 19:00 Uhr in Kappeln. Kurz nach dem unsere Eltern weggefahren sind, durften wir auf das Segelschiff "Pippi Lotta". Mit diesem 3- Master wollten wir auf Klassenfahrt fahren.
Wir durften kurz unsere Rucksäcke in unsere Kajüten bringen und trafen uns danach in der Küche. Die Küche war relativ groß und offen, so dass man auf den "Salon" gucken konnte, wo Esstische und Sofas standen.
Zuerst gab es eine kleine Begrüßung von unserem Kapitän Hartwig. Dann erklärten uns unsere Lehrer, Frau Freese und Herr Roß, Regeln und allgemeine Sachen. Wir sollten uns in 5er Gruppen aufteilen und danach wurde uns ein Plan gezeigt. Auf diesem Plan war beschrieben, welche Gruppe wann etwas macht. Jede Gruppe hatte am Tag eine größere und ein, bis zwei kleinere Aufgaben zu erledigen. Zum Beispiel: Frühstück machen und Messing polieren oder Abwasch machen und Toiletten putzen.
Wir hatten die Erlaubnis, jeden Abend bis 21:30 Uhr in kleinen Gruppen durch den Ort zu laufen. Deshalb gingen die meisten an dem Abend noch durch die Stadt.
Gegen 23:00 Uhr war Bettruhe und wir versuchten uns, an die kleinen Kojen zu gewöhnen. Wir Mädchen waren alle zusammen in einer Kajüte, in der wir nicht viel Platz hatten.
Am nächsten Morgen frühstückten wir gegen 8 Uhr, danach kam Hartwig. Hartwig bat uns ebenfalls um Gruppen, wie unsere Lehrer am Vorabend. Allerdings handelte es sich bei seinen Gruppen um die Arbeit rund um das Segeln und nicht um das "Wohnen".
Die erste Gruppe nannte sich die Suizid-Gefährdeten. Diese hatten die Aufgabe vorne am Mast die Segel zu setzen.
Die zweite und die dritte Gruppe waren die „Normalen“. Diese zwei Gruppen brauchten nicht so viel Kraft um die Segel zu setzen, wie die vierte und fünfte Gruppe, die Arnold Schwarzenegger. Die Arnold Schwarzenegger Gruppe bestand aus kräftigeren Leuten, die demnach auch an den Seilen ziehen mussten, wo mehr Kraft benötigt war.
Als diese Gruppen aufgeteilt waren, machten wir uns fertig und segelten gegen 9:00 Uhr los. Am Anfang benutzten wir den Motor, aber dann setzten wir die Segel. Wir lernten noch zwei andere Frauen kennen, die auch zu der Crew gehörten: Lief und Dagi.
Nach ungefähr 2 Stunden segeln wurde der Wellengang höher. Am Anfang machte es Spaß, aber später wurden ein paar Leute seekrank und legten sich hin.
Am späten Nachmittag kamen wir auf der Insel Lyö an. Hartwig erklärte uns dänische Grundbegriffe und zeigte uns, wo wir auf der Insel z.B. den Kaufmann finden konnten. An diesem Tag musste uns Hartwig nicht viel erklären, denn es gab nur einen Kaufmann, einen Bäcker und zwei Waschhäuser. Wo die Waschhäuser sind, war besonders wichtig zu wissen, da es auf dem Schiff keine Duschen gab.
Es hatte den ganzen Tag geregnet und auch als wir ankamen wurde es nicht besser. Also blieben die meisten nicht lange im Ort.
Abends hatten wir keine Aktivitäten oder Verpflichtungen, also machte jeder worauf er Lust hatte. An den darauf folgenden Tagen segelten wir auf verschiedene dänische Inseln. Aber wir waren auch auf dem Festland, in der dänischen Stadt Sonderborg. Wir fuhren immer abwechseln in einen größeren und einen kleineren Ort. Außerdem segelten wir immer verschieden lang: Ab und zu 9 Stunden, ab und zu 4 Stunden. Der Wellengang war genauso vielfältig. Wir hatten an Bord nicht so viel zu tun, wie erwartet. Wir mussten ab und zu die Segel setzten, aber das war´s dann auch schon. Trotz der Regenwolken an den Vortagen, hatten wir am letzten Tag Sonnenschein. Auf dem Weg zurück nach Kappeln hatten wir sehr wenig Wellengang. Deshalb durften sich, alle die wollten, einen Klettergurt anschnallen und vorne auf den Mast klettern. Am Hafen angekommen warteten schon einige Eltern auf uns. Zusammen räumten wir unsere Sachen vom Deck. Zuletzt verabschiedeten wir uns von Hartwig, Lief und Dagi und fuhren mit den gebildeten Fahrgemeinschaften nach Hause.

Insgesamt war das Segeln eine große Erfahrung und eine noch schönere Klassenfahrt. Danke dafür an unsere Lehrer und an die Crew der Pippi Lotta!

 

 

Auch auf der Seite: 8. Jahrgang hat sich einiges getan...

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