Gemeinschaftsschule Faldera

Der Schulleiter

Elternbrief 2/2020

Neumünster, d.04.05.2020 

Liebe Eltern,

ich hoffe, Sie sind gut durch diese schwierigen Zeiten gekommen und es geht Ihnen bei allen beruflichen und persönlichen Einschränkungen gut.

Mit diesem Brief möchte ich Sie über den weiteren Unterricht an unserer Schule unter den Bedingungen der Covid-19 Pandemie informieren.

Alle Informationen und Pläne stehen dabei aber unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens und den Beschlüssen der Bundes- und Landesregierung sowie dem Bildungsministerium. Es ist daher auch immer mit kurzfristigen Änderungen zu rechnen.

Wie Sie inzwischen sicherlich wissen, hat die Landesregierung beschlossen, die Schulen ab dem 06.05.2020 wieder schrittweise zu öffnen.

Dabei wird derzeit von drei grundsätzlichen Fallkonstruktionen ausgegangen:

  1. a) Regelunterricht an Schulen: Dieser ist gegenwärtig bedingt durch das erforderliche Abstandsgebot nicht möglich.
  2. b) Schulische Präsenzangebote in Kombination mit schulischen Lernangeboten für das häusliche Lernen und Arbeiten: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen, die gemäß geltender Beschlusslage zu den Rahmenvorgaben wieder schulische Präsenzangebote erhalten, kommen als Teilgruppen von Klassen-/Lerngruppenverbänden nach von den Schulen erstellten „Stundenplänen“ in die Schule, um in diesen Gruppen in direkten Kontakt mit ihren Lehrkräften zu treten, Rückmeldungen zum häuslichen Arbeiten zu geben und Fragen stellen können, neue Impulse und weiterführende Aufgaben für das anschließende häusliche Lernen zu erhalten. Die Größe dieser Teilgruppen wie auch die Häufigkeit, mit der diese während einer Woche schulische Präsenzangebote erhalten können, ist abhängig von den Gegebenheiten an der GeFa. Regelunterricht im vorgesehenen Umfang wird durch diese schulischen Präsenzangebote nicht abgedeckt werden können. 
  3. c) Beratungsangebote: Darüber hinaus erhalten bereits in einer früheren Phase auch Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge, die noch in diesem Schuljahr Prüfungen ablegen und nach den schriftlichen Prüfungen noch Unterricht hätten (Jahrgangsstufen 9 und 10 an den Gemeinschaftsschulen) oder die im kommenden Jahr eine Prüfung ablegen (Jahrgangsstufen 8 und 12) oder vor einem Übergang (Jahrgangsstufe 10 und 11) stehen, die Möglichkeit zu direktem Kontakt mit ihren Lehrkräften in der Schule. Insofern ist die Ermöglichung von Beratungsangeboten ein weiterer Beitrag zur sukzessiven Öffnung der Schulen für Schülerinnen und Schüler, jedoch begrenzt auf sehr wenige Schülerinnen und Schüler zur gleichen Zeit, um vor dem Hintergrund der geltenden Infektionsschutzregelungen die Zahl der Menschen, die sich zeitgleich in Schulgebäuden aufhalten und bewegen, zu begrenzen.

Beratungsangebote sind niederschwelliger als die schulischen Präsenzangebote und haben zum Ziel, Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen schulischen Situation zu begleiten bzw. zu beraten, Rückmeldungen einzuholen zu Erfahrungen und Ergebnissen aus der Bearbeitung von Aufgaben für das häusliche Lernen, Fragen zu Lerninhalten und Aufgaben zu klären, Entwicklungsperspektiven aufzuzeigen, individuelle Fördermöglichkeiten oder Unterstützungsbedarfe in den Blick zu nehmen und weitere Aufträge, soweit erforderlich, zu erläutern.

Die Teilnahme an den schulischen Angeboten ist für die betreffenden Schülerinnen und Schüler verpflichtend, die Schulpflicht ist nicht aufgehoben. Schülerinnen und Schüler, die selbst einer vulnerablen Gruppe angehören und/oder mit einer entsprechenden Person in einem gemeinsamen Haushalt leben, müssen in der Schule nicht erscheinen, sondern erhalten das Recht auf eine individuelle Unterstützung.

Grundsätzlich gilt für alle Jahrgänge weiterhin bis zu den Sommerferien, dass sie mit Lernangeboten für zu Hause versorgt werden. 

Die Lehrkräfte stehen ihren Schülerinnen und Schülern als Ansprechpersonen weiterhin zur Verfügung, halten Kontakt zu ihnen und unterstützen die Lernprozesse weiter.

Die Klassenlehrkräfte koordinieren dabei die Aufgabenstellungen und Abgaben.

Sollten dabei aus Ihrer Sicht, trotz aller Bemühungen Über- und Unterforderungen zu vermeiden, Schwierigkeiten auftreten, scheuen Sie sich nicht Ihre Klassenlehrkräfte darauf anzusprechen.

Darüber hinaus hat die Schule folgenden Plan für Beratung/Unterricht in der Schule festgelegt:

 (1) Klassen 5 - 7:     frühestens ab 02.06. Präsenzangebot aus dem Fächerkanon M, D, E, Wk, Nawi

Angestrebt sind 2 Tage mit 4-6 Stunden für alle Schülerinnen und Schüler pro Woche. Stundenpläne hierfür werden z.Zt. erarbeitet.

(2) Klasse 8:            frühestens ab 25.05. Präsenzangebot aus dem Fächerkanon M, D, E, Wk, Nawi;

Angestrebt sind 2 Tage mit 4-6 Stunden für alle Schülerinnen und Schüler pro  Woche. Stundenpläne hierfür werden z.Zt. erarbeitet.

(3) Klassen 9-10:    04.05. bis 08.05. Prüfungsvorbereitung Prüflinge;  11., 13., und 15. 05. schriftl. ESA/MSA Prüfungen;  18. - 20.05. Beratungsangebote für Nicht-Prüflinge. 

Dafür vereinbaren die Klassenlehrkräfte mit den Schülerinnen und Schülern verbindliche, individuelle Termine.

Ab 25.05 bis 26.06. Präsenzangebot aus dem Fächerkanon M, D, E, Wk, Nawi.

Angestrebt sind 2 Tage mit 4-6 Stunden für alle Schülerinnen und Schüler pro Woche. Stundenpläne hierfür werden z.Zt. erarbeitet.

(4) Klassen 11-12:   06.05/07.05/08.05/12.05/14.05/18.05/19.05./20.05. Beratungsangebote. 

Dafür vereinbaren die Klassenlehrkräfte mit den Schülerinnen und Schülern verbindliche, individuelle Termine.

Ab 25.05 bis 26.06. Präsenzangebot aus dem Fächerkanon M, D, E, Profil, Ge, Wipo, Bio, Geo.

Angestrebt sind 2 Tage mit 4-6 Stunden für alle Schülerinnen und Schüler pro Woche. Stundenpläne hierfür werden z.Zt. erarbeitet.

(5) Klasse 13:         Abitur, individuelle Kontaktaufnahme zu den Prüflingen für eine pädagogische Betreuung ist außerhalb (digitale Wege) der Schule möglich.

(6) DAZ:                  Einzelne Basisschülerinnen und Basisschüler werden in einer Gruppe zusammengefasst und erhalten in der Zeit vom 04. bis 08.05. ein Beratungsangebot in der Schule. Vom 11.05 bis 26.06. Präsenzangebote.  Angestrebt sind 2-3 Tage mit 4-6 Stunden für alle Schülerinnen und Schüler pro Woche. Stundenpläne hierfür werden z.Zt. erarbeitet.

Für alle Beratungs- und Präsenzangebote müssen umfangreiche Hygienebestimmungen (angeglichen an die Bestimmungen zur Abiturprüfung) eingehalten werden. Nähere Informationen hierzu werden z.Zt. erarbeitet.

Ich wünsche Ihnen Zuversicht, Gelassenheit und vor allem Gesundheit.

Herzliche Grüße

Norbert Freund

Oberstudiendirektor

     Schulleiter

 

PDF-Version: Elternbrief-2_20.pdf

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